Wärmebildkamera TIC 100

Eine Wärmebildkamera ist zwar - ähnlich der klassischen Kamera - ein bildgebendes Gerät, empfängt dabei aber Infrarotstrahlung im Wellenbereich von rund 6 μm bis hin zu 14 μm. Mit einem Gerät dieser Art lassen sich Wärmebilder tätigen, die Aufschluss über die Oberflächentemperatur eines Objektes bzw. einer Fläche gibt.

Wärmebilder spielen in der Bauthermografie eine entscheidende Rolle

Im Laufe der Zeit wurden die eingesetzten Objektive immer weiter verbessert; zudem sind professionelle Programme, die eine umfassende Analyse und eine entsprechend detaillierte Dokumentation erlauben, entwickelt worden. Heute wird eine Wärmebildkamera dieser Art bevorzugt in der Bauthermografie eingesetzt. Mit Hilfe der speziellen Kamera können Sie dabei die Wärmedämmung von Häusern überprüfen, eine grundlegende Gebäudediagnostik oder auch eine Feuchte-Detektion vornehmen, Flachdächer kontrollieren, eine Strukturanalyse des Mauerwerks realisieren sowie zum Beispiel Risse in Rohrleitungen lokalisieren.

Mit einer Wärmebildkamera wird die Oberflächentemperatur von Objekten überwacht

Beim industriellen Einsatz werden mit einer Wärmebildkamera demgegenüber zum Beispiel mechanische Systeme respektive elektrische Anlagen geprüft oder aber bei elektronischen Baugruppen die Verteilung der Verlustleistung gemessen. Außerdem fungiert die Wärmebildkamera als explizites Diagnosegerät im Handwerk sowie innerhalb der Kälte-und Klimatechnik. Durch den Einsatz entsprechender Geräte können dabei gleich mehrere Vorteile generiert werden. So können Sie die Temperaturverteilung bzw. die Oberflächentemperatur einer voluminösen Fläche gleichzeitig überwachen; gegenüber der lediglich punktweisen Registrierung mit klassischen Thermometern bedeutet dies einen enormen Zeitvorteil. Dank der entsprechenden Wärmebilder lassen sich zudem Flächenareale mit erhöhter Oberflächentemperatur identifizieren. Durch die frühzeitige Entdeckung einer hohen bzw. erhöhten Oberflächentemperatur können dann zeitnah entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, die das Entstehen von weiteren Schäden verhindert. Außerdem erleichtern Aufnahmen mit der Wärmebildkamera in dunkler Umgebung die Identifizierung von Objekten mit unterschiedlichen Oberflächentemperaturen.

TIC 100 Wärmebildkamera
punktgenaues Messen der Temperatur

Mit der Wärmebildkamera erhalten Sie sofortige und gemeine Wärmebilder und radiometrische Messwerte von Messobjekten die max. 5m entfernt sind. Die einfach zu bedienende Wärmebildkamera kann bis zu 25.000 Bilder auf der mitbelieferten SD-Karte speichern.

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Berührungslose Messung erhöht die Einsatzmöglichkeiten

Da die Wärmebildkamera auch über größere Entfernungen hinweg grundsätzlich eine berührungslose Messung erlaubt, kann Sie jederzeit auch zum Beispiel bei rotierenden Bauteilen oder etwa Hochspannungsanlagen eingesetzt werden. Damit sind die Einsatzmöglichkeiten aber bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Neben der Bauthermografie und dem Gebrauch in der Industrie werden entsprechende Wärmebilder auch etwa in der Fertigung sowie auch bei der Lagerhaltung konsequent eingesetzt. So können Sie mittels einer Kamera dieser Art permanent die Lagertemperatur kontrollieren oder etwa im Wareneingang die jeweilige Oberflächentemperatur von angelieferten Waren messen. Dies ist gerade im Hinblick auf temperatursensible Produkte ein ungemein wichtiges Szenario, wobei sich auch hierbei wieder die berührungslose Messung als großer Vorteil erweist. Denn dank dieser Eigenschaft lässt sich auch die Oberflächentemperatur von spannungsführenden oder von sich bewegenden Teilen per Wärmebilder dokumentieren. Des Weiteren nutzt sowohl die Veterinärmedizin als auch die Feuerwehr eine Wärmebildkamera dieser Art.

Anwenderfreundliche Handhabung im Fokus

Eine Wärmebildkamera sollte dabei grundsätzlich auch über eine anwenderfreundliche Handhabung verfügen. Zudem sollte sich die Wärmebildkamera durch eine robuste Bauweise auszeichnen, eine leicht verständliche Menüführung gewährleisten und über eine hohe Funktionalität verfügen. Außerdem müssen die entsprechenden Wärmebilder eine stimmige Qualität aufweisen, da nur dann eine stets optimale Bewertung der Aufnahmen zuzüglich einer exakten Fehler-oder Mängeldiagnose erfolgen kann. Ein äusserst wichtiges Kriterium ist zudem die jeweilige Auflösung des thermischen Sensors. Gerade in der Gebäudediagnostik wird in der Regel eine Kamera mit einer höheren Auflösung verwendet, während zum Beispiel bei der Überprüfung von heizungstechnischen Einrichtungen aber auch bei der Wartung von Solaranlagen lediglich eine geringe Auflösung benötigt wird. Grundsätzlich können Sie aber davon ausgehen, dass eine hohe thermische Auflösung insbesondere bei Prüfungen der Elektronik essentiell sind.